Kos Tag 1: Die langwierige Anreise

Kos Tag 1: Die langwierige Anreise

9.00 Uhr: Auf nach Leipzig

Unser Flieger startete vom Leipziger Flughafen aus direkt nach Kos. Unser Auto stellten wir für eine Woche für insgesamt 26€ abseits des Flughafens ab und wurden anschließend mit einem Shuttle direkt am Flughafen abgesetzt. Das ist echt super günstig im Vergleich zum Flughafenparkhaus, für das man um die 100€ für eine Woche zahlt. Also einfach mal schnell die Suchbegriffe „Abflughafen + Parkplatz“ googeln und schon findest Du mehrere Anbieter.

Beim Check-In kam prompt die schlechte Überraschung

Unser Flug hatte um 3,5 Stunden Verspätung. Mit Kleinkind so lange zu warten kann eine Herausforderung sein. Doch Rick war zum Glück entspannter und geduldiger als ich gedacht habe. Unsere Zeit verbrachten wir damit unseren 15€ Speise-Gutschein aufzubrauchen, den wir wegen der Verspätung bekommen haben. Leider konnte man den Gutschein nicht überall im Flughafen einlösen und dann entschieden wir uns ausgerechnet für etwas nicht so leckeres.

Kind schaut sich durch ein Fenster ein Fugzeug am Flughafen Leipzig Halle am Gateway an.

Dafür war Rick ewig mit der Tischbeleuchtung beschäftigt bis er schließlich nur die LED-Lampe raus gefummelt hat und sie immer wieder an und aus schaltete. So bringt man gut Zeit rum. Das Kind einfach machen lassen… 🙈

Danach fuhren wir ewig lang Rollband und Fahrstuhl, liefen immer wieder durch die lustigen Drehtüren, beobachteten den Flughafen von der Aussichtsplattform, shoppten Süßigkeiten, spielten Ball, schauten Bücher an, lernten andere betroffene Familien kennen und wenn gar nix mehr ging durfte er sich unsere selbst gedrehten Videos auf dem Handy reinziehen. Letztendlich ging die Zeit doch recht schnell rum. Nach dem Sicherheitscheck konnten sich die Kinder noch an einen winzigen Spielplatz erfreuen. Wichtig ist selbst entspannt zu bleiben und auf das Interesse des Kindes einzugehen und nicht stur dagegen arbeiten. Wenn es seine Energie auslassen muss indem es wild herum rennt (und dabei niemanden anderen oder sich selbst gefährdet), ist es kontraproduktiv es dazu zu bringen still zu sitzen und ein Buch anzuschauen. 😉 Ernsthaft, auch wenn es in dieser nervigen Situationen keinen Spaß eine Stunde lang auf den Rollband rumzulaufen: Es ist immer noch besser als ein vor Langeweile ausrastendes Kleindkind. Da müssen wir Erwachsenen einfach mal über unseren Bedürnissen stehen.

Kind spielt im Flugzeug mit kleinen Spielzeugautos und den Grimms Regenbogen auf dem ausklappbarem Tisch.

16 Uhr flogen wir endlich los.

Das war für Rick wieder mega spannend. Letztendlich hat ihn das lange Warten aber doch zu sehr geschlaucht und er ist nach einer halben Stunden auf seinem Sitz eingeschlafen und kurz vorm Anflug auf Kos wieder aufgewacht. Das hat er dringend gebraucht, denn unsere Nerven wurden auch nach der Ankunft stark strapaziert.

Blick aus dem Flugzeug: Man sieht eine Turbine und eine Tragfläche des Flugzeuges. Darunter das Meer mit griechischen Inseln und im Hintergrund einen blauen, wolkigen Himmel

Unser Shuttlefahrer fuhr aus irgendwelchen Gründen erstmal alle anderen Hotels an, bevor er uns schließlich nach 1,5 Stunden absetzte. Dabei war unser Hotel nur 10 Minuten vom Flughafen entfernt. Die laute Musik und die Hitze im Bus machte die Stimmung nicht besser. Nichtmal die Landschaft konnte man wenigstens anschauen, weil es stockdunkel war. Diese Erfahrung hat mir wieder bewiesen die Dinge lieber selbst zu organisieren als sich dem Massentourimus zu überlassen.

Der sehr freundliche Rezeptionist hat noch alle Notwendigkeiten geduldig von den neuen, ausgelaugten Hotelgästen abgearbeitet. Natürlich kamen wir so spät im Hotel an, dass es kein Abendessen mehr gab. Zumindest hat das Hotelpersonal jeweils einen Apfel und zwei Sandwiches pro Person zurückgelegt, damit man nicht hungrig ins Bett muss. Und zum Glück hatten wir noch Reserven im Handgepäck, da Alarick die Sandwiches nicht essen wollte.

Endlich konnten wir um 22 Uhr unser Zimmer betreten.

Es war sauber und geräumig. Am besten fand ich dass wir einen Kühlschrank hatten und die beiden großen Betten mit einer Wand voneinander abgetrennt sind. Noch dazu gab es einen schönen Balkon mit Aussicht auf die Pools und den Garten.

Die erste Nacht war leider nicht so erholsam wie erhofft. Wir hatten die Wärme im Zimmer erstmal total unterschätzt und keine Klimaanlage dazu gebucht. Das war ein Fehler. Rick war es viel zu warm zum Schlafen und jammerte immer wieder deswegen.

Unsere erste Tat am nächsten Morgen war es also die Klimaanlage im Zimmer aktivieren zu lassen. 😏

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