Kos: Chillen und der krasse Rückflug

Kos: Chillen und der krasse Rückflug

Nun waren bereits drei von sieben Tagen vorbei.

Füße, die auf das Balkongeländer abgelegt wurden. im Hintergrund sieht man eine große Palme, Büsche mit rosa Blüten und einen blauen Himmel.

Wir mussten feststellen, dass das öffentliche Verkehrssystem auf Kos ziemlich umständlich ist. Wir hatten uns vorgestellt noch mehr von der Insel per Bus zu erkunden, aber das ist leider sehr so nicht umsetzbar. Egal wo man hin möchte, man muss immer erstmal mit den Bus zur Hauptstadt Kos fahren und von da aus zum eigentlichen Ziel umsteigen. Leider hatten sowohl Mart als auch ich unsere Führerscheine im Auto vergessen und konnten uns somit kein Fahrzeug mieten (und das kann man so ziemlich an jeder Ecke). Das Wetter wurde auch immer heißer, sodass man es nur im Wasser aushalten konnte, also verbrachten wir die restlichen Tage damit Vormittags bis Nachmittags am Pool und an dem Spielplatz des Hotels rumzuhängen.

Unterwasser: Kinderfüße stehen auf der Pooltreppe.

Nach dem Abendessen sind wir zum Strand und haben den Sonnenuntergang, die leeren Liegen und das warme Meer genossen. Außerdem haben wir zweimal erfolglos versucht einen Indoor-Spielplatz in Tigkaki zu finden, der im Hotel auf einen Zettel aushing. Das Personal des Hotels erklärte es uns sehr genau und wussten ganz sicher von der Existenz des Spielplatzes, aber direkt vor Ort war weder etwas zu sehen, noch haben die umliegenden Anwohner und Geschäftinhaber davon gehört. Schade.

Kind mit Sonnenbrille am Pool.
Entspannung am Pool

Die Abreise

Die heftige Verspätung beim Hinflug steckte uns noch in den Knochen. Darum haben wir den Abend vor der Abreise begonnen zu recherchieren ob der Flug pünktlich geht. Die Website des Flughafens von Kos war in dieser Hinsicht gar nicht hilfreich, aber auf der Seite der Fluggesellschaft sind wir fündig geworden. Zwei Stunden Verspätung. Eigentlich würde der Flug 9.00 Uhr losgehen, nun also 11.00 Uhr. Das Shuttle fährt planmäßig bereits 6.00 Uhr vom Hotel ab. Darauf hatten wir echt keine Lust. Mart verständigte die anderen betroffenen Gäste und sprach mit der Reiseleitung ob das Shuttle nicht später kommen könnte. Das war leider nicht möglich. Wir beschlossen unabhängig von den anderen später mit dem Taxi zum Flughafen zu fahren. Diese waren der Meinung trotzdem um 6 Uhr morgens loszufahren wegen der Angst der Flug könnte doch normal starten oder dass das Personal das Gepäck nicht mehr annimmt. Wir konnte also noch in Ruhe ausschlafen und frühstücken und waren innerhalb von 10 Minuten am Flughafen.

Feurig roter Sonnenuntergand und die Silhoutten von vielen Palmen.
Sonnenuntergang am Strand

Und was da los war, war der Wahnsinn.

Der kleine Flughafen war den Touristenmassen überhaupt nicht gewachsen. Viele mussten draußen bei Lärm und Hitze warten. Die anderen Gäste, die bereits seit 3 Stunden auf den Beinen sind, waren nachdem wir unser Gepäck losgeworden nicht, nicht mehr so gut auf uns zu sprechen. Das Flughafenpersonal war zwar nicht erfreut und wiederholte immer wieder, dass der Check-In bereits beendet ist, meldete aber währendessen trotzdem unsere Sachen an. Keine Ahnung was das sollte. Zur Not hätten wir unseren Kram selber ins Flugzeug geworfen. Man läuft ja keine 100m. Also auf einen großen Flughafen sollte man das bewusste später kommen vielleicht wirklich nicht riskieren. Aber im Gegensatz zu Kos hat man auf diesen mehr Beschäftigungsmöglichkeiten, Sitzplätze und kann zur Not mit der Bahn nochmal in die Stadt fahren. Auf Kos hat es tatsächlich schon an Sitzplätzen gemangelt. Wir verbrachten einige Zeit auf den Fußboden und erfuhren irgendwann, dass der Flug um weitere 3 Stunden später, also rund 5 Stunden später startet als geplant. Das war echt heftig. Wir wurden mit ein paar Verpflegungsgutscheinen vertröstet, dass wir im nahe gelegenen Restaurant einlösen konnten. 10€ pro Person klang nett. In Wirklichkeit bekamen alle nur 2 Sandwiches und ein Getränk in die Hand gedrückt. Das war alles für 5 Stunden Warten. Wir machten das beste draus und genossen die Klimaanlage im Inneren des Restaurants. Rick hatte in der Zeit andere Kinder kennen gelernt und war beschäftigt.

Immerhin.

Kind steht mit einen kleinen Koffer im inneren eines Flughafens. im Hintergrund sind durch die Fenster die Flugzeuge zu sehen.

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