Kos: Fazit

Kos: Fazit

Im letzten Blogpost zu unserer Reise auf Kos möchten wir Dir mehr über unsere Unterkunft erzählen und wie uns die Reise im Großen und Ganzen gefallen hat.

Kind sitzt abends im dunkeln am beleuchteten Pool. im Hintergrund sind die Unterkünfte zu sehen.

Unser Hotel

Im Norden der griechischen Insel Kos liegt das familienfreundliche 3-Sterne K Ilios Hotel & Farming. Ihr befindet euch hier in der Stadt Tigkaki in einer sehr ländlichen Ecke ca. 900m vom sauberen, flach abfallenden Sandstrand entfernt. Das Hotel wird seit vielen Jahren von einer freundlichen griechischen Familie geführt. Im eigenen Garten wird Gemüse und Obst angebaut und im Restaurant des Hotels zu leckeren Speisen und Salaten verarbeitet.

Mutter und Kind liegen auf einer Poolliege. Im Hintergrund ist ein großer Garten für Obst und Gemüse zu sehen. Dahinter ist das Dikeos Gebirge von Kos zu sehen.

Die Anlage besteht aus vielen kleineren Häusern. Dazwischen ist viel Wiese und schattenspendende Bäume. Ihr habt die Wahl zwischen mehreren sauberen Pools an denen reichlich Liegen und Schirme aufgestellt sind. Es ist herrlich dort im Whirlpool zu entspannen und den Blick auf das Dikeos Gebirge zu genießen. Wer Kinder mit dabei hat, kann sie entweder in den Kinderpools spielen lassen oder auf dem Spielplatz der Anlage. Rick fand das besonders toll die lauen Abende dort zu verbringen und mit anderen Kinder aus anderen Nationen zusammen zu sein.

Zimmer

Das Zimmer bestand aus einen kleinen Flur mit Schrank und Gardarobe. Das Bad ist sehr klein, aber ausreichend. Zum Waschen steht eine Wanne mit Schiebetüren zur Verfügung. Da merkt man, dass das Hotel schon etwas älter ist. Auch die Möbel sind etwas altmodisch, aber völlig ausreichend. Ansonsten gab es zwei Schlafbereiche, die man mit einer Tür voneinander trennen kann. So hatten wir also zwei Doppelbetten zur Verfügung. Außerdem noch einen Fernseher (der bei uns nicht funktionierte), einen Kühlschrank, einen kleinen Tisch, zwei Stühle und ein paar Kommoden. Sehr schön war die große Terrasse mit dem Blick auf die grüne Hotelanlage. Die Klimaanlage ist nur gegen 5€ Gebühr pro Tag erhältlich und muss für mindesten eine Woche gebucht werden. Die erste Nacht hatten wir sie nicht genutzt. Das war ein Fehler. Bucht sie auf jeden Fall dazu, sonst könnt ihr nicht gut schlafen. 5€ erscheint zwar teuer, aber wenn man mal nachrechnet ist es günstig. Hier unsere Rechnung:

1 Klimaanlagegerät verbraucht ca. 2000 Watt/h. Da sich im Hotelzimmer durch die räumliche Trennung der Betten zwei Geräte befinden macht das 4000Watt/h also 4 KW/h. Wir gingen vom deutschen Strompreis aus und rechneten mit 27Cent pro KW/h. Dann kommt man auf 1,08€. Bei ca. 10 Stunden Laufzeit am Tag kommt man so auf  40KW mit 10,80€!!!

Kind spielt auf einer kleinen Kommode. Der Raum wird von einen LED Luftballon beleuchtet.

Verpflegung

Das Hotel bietet ausschließlich All Inclusive Versorgung an. Und das bedeutet im Sinne des Hotels: Frühstück, Mittag, Kaffee und Kuchen, Abendessen und die Getränke der Poolbar tagsüber und der Loungebar am Abend. Ihr könnt euch vielleicht denken worauf ich hinaus will. Wir fanden es etwas ärgerlich, dass man offziell keine Getränke abfüllen lassen darf und keine Gläser mit aufs Zimmer nehmen kann. Man kann sich aber extra Getränke im hoteleigenen Kiosk kaufen. Ich mein ok, wenn die Regel konsequent durchgesetzt wird, ist das akzeptabel. Aber wir haben so viele Male gesehen, wie sich andere Gäste literweise Wasser in ihren Flaschen abfüllten und keiner der Angestellten sagte etwas. Selbst als wir nur Ricks Trinkflasche auffüllen wollten erklärte uns der eine unfreundliche Kellner es sei „forbidden“. Ich verstehe das bis heute nicht, was das sollte. Entweder alle oder keiner. Wir hatten keine Lust immer wieder zu diskutieren und kauften im Supermarkt in der Nähe einfach alles was wir brauchten. Nicht nur Wasser, sondern auch unser Frühstück. Rick schlief immer sehr lange, sodass er nie hätte Frühstück essen können. Und Essen aufs Zimmer mitnehmen war ja auch „forbidden“.

Die Cocktails der Executive Bar sind nicht inklusive aber richtig gut. Können wir nur empfehlen. Der Wein aus dem Spender der Bars hingegen war gar nicht unser Fall. Extrem trocken. Aber wer’s mag wird seine Freude dran haben. Insgesamt waren wir trotzdem zufrieden mit der Verpflegung. Es hat alles sehr gut geschmeckt und es war für jeden etwas dabei. Es gab täglich Speisen mit Fleisch und vegetarische Gerichte, sowie eine große Auswahl an Salaten, Desserts und Obst. Perfekt waren die frischen, gekühlten Wassermelonen bei dem heißen Wetter.

Kind ist im Restaurant des Hotels.
Pommes, Nudeln, Pudding und Wassermelone: Kinder verhungern hier nicht.
Zwei dekorative Cocktails mit leuchtenden Wunderkerzen. Im Hintergrund sieht man das überraschte Gesicht eines Kindes.
Die super Cocktails der Executive Bar wurden kreativ von der Barkeeperin serviert.

Sport

Außer Schwimmen, könnt ihr auf der Hotelanlage ein Paar Körbe auf dem Basketballplatz werfen, den Fitnessraum nutzen oder gegen Gebühr Tennis spielen. Zu diesen können wir euch keine persönlichen Erfahrungen schildern. Wir waren einfach lieber im Wasser.

Beleuchteter Pool am Abend.

Wlan

Dieser Punkt hat mich regelmäßig zur Verzweiflung gebracht. Wlan bekommt ihr nämlich nur in der Lounge und nicht im Zimmer. Das war besonders am ersten Abend als wir völlig fertig unser Zimmer erreichten echt bitter. Rick hatte sich schon drauf gefreut ein paar Videos zu schauen und nun ging das Wlan nicht. Riesen Drama. Nach zwei Tagen ungefähr hat er es zum Glück akzeptiert und sich mit seinen Kinderspielen oder selbst gedrehte Videos begnügt. Auch wenn man sich mit dem hoteleigenen Wlan verbunden hat, braucht man keine mega Leitung erwarten, weil ja 40 andere auch noch drin hängen. Gerade Abends haben wir uns auf unserer letzten Reise nach Malta immer einen Plan gemacht, was wir am nächsten Tag machen wollten und recherchierten dafür ausgiebig im Internet. Ohne Wlan auf dem Zimmer und guter Leitung hat das deutlich weniger Spaß gemacht.

Fazit

Wer einen ruhigen, entspannten Badeurlaub möchte wird auf Kos im K illios & Farming seine Freude haben. Der Strand ist wunderbar und zum Shoppen gibt es auch genug Möglichkeiten. Fahrzeuge kann man sich so ziemlich an jeder Ecke ausleihen. Wir hatten uns aber mehr Sehenswürdigkeiten erhofft und eine bessere Anbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Wir haben die Zeit trotzdem sehr schön verbracht, aber nochmal wird uns Kos wohl nicht sehen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis war unschlagbar. Eine Woche im Mai mit Flug, Transfer und All Inclusive hat uns zu dritt knapp 250€ gekostet.

Am Strand von Tigkaki: In der Dämmerung sieht man ein Schiff vor den Bergen der umliegenden Inseln fahren.

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