Mit dem Bus nach Mdina (die doch nicht so stille Stadt) und Rabat

Mit dem Bus nach Mdina (die doch nicht so stille Stadt) und Rabat

Jeden Abend, nachdem wir von unserer Tour ins Apartment zurück gekommen sind, haben wir uns Pläne für den nächsten Tag geschmiedet. Wir recherchierten dank guten Wlan-Empfang durch etliche Pinterest-Vorschläge. Irgendwann fanden wir einen Blogbeitrag über Mdina. Sie wird als „Die stille Stadt“ bezeichnet, da es dort nahezu keinen Autoverkehr geben soll. Das interessierte uns sehr. Sich mal in eine andere Zeit zurück versetzen lassen und ein Gefühl dafür bekommen wie die Menschen früher gelebt haben. Und weil es gleich in der Nähe ist, wollten wir uns die St. Pauls Katakomben in der Nachbarstadt Rabat gleich mit anschauen.

Fahrt nach Mdina

Wir sind per Bus ca. 45 Minuten nach Mdina gefahren. Die Kosten für zwei Personen betrug 3€, Kinder bis 6 Jahre fahren kostenfrei mit. Für die Planung benutzt ihr am besten die kostenfreie App des Malta Puplic Transport.

Für IOS:https://itunes.apple.com/de/app/tallinja/id1074287322?mt=8

Für Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.mpt.tallinjaapp&hl=de

Der mediterrane Garten vor Mdina

Innenstadt von Mdina

Direkt vor dem beeindruckenden Stadttor liegt ein schöner mediterraner Garten. Man bekommt bereits Vorfreude was einen im inneren erwartet. Schon von Außen versteht man weshalb Mdina, die ehemalige Hauptstadt Maltas war, bevor Valetta gebaut wurde. Auch Mdina ist eine komplett erhaltene Festung. Der Ort an dem sie gebaut wurde, wurde bereits während der Bronzezeit bewohnt. Im Laufe der Zeit wurde Malta von verschiedenen Nationen erobert. Letztendlich blieb der von den Arabern vergebene Name Mdina bestehen. Mehr zur interessanten Geschichte von Mdina erfahrt ihr hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Mdina

Wir liefen querfeldein durch die Stadt und kamen dabei zufällig Punkt 12 Uhr Mittags an der St. Pauls Kathedrale vorbei. Weiter unten könnt ihr unter anderem diesen hinstorischen Platz im Video sehen. Dabei wird euch auch auffallen, dass doch recht viele Autos im Hintergrund zu sehen sind. Überhaupt haben sich einige Fahrzeuge durch die engen Gassen geschlengelt, was dazu führte, dass Mdina doch nicht so still ist wie erwartet und man die mittelalterliche Athmosphäre nicht so gut genießen konnte.

Dennoch ist die Bauweise von Mdina sehr beeindruckend und einen Besuch wert.

Wir gingen weiter Richtung Norden bis ans Ende der Stadt. Dort gibt es einen wunderbaren Aussichtsplatz und super leckeres Eis von Fior di Latte. Ein schokoladigeres Eis haben wir noch nie gegessen. Hier könnt ihr die Laden finden:

Auf dem Rückweg zum Stadttor kamen wir an einen total urigen Platz vorbei: Den Piazza Mesquita. Bis auf das eine Auto auf dem Bild war es dort völlig leer von Fahrzeugen und anderen Menschen und man konnte sich endlich in die Vergangenheit einfühlen, was sich hier wohl im Alltag der Menschen abgespielt haben könnte.

Der historische Platz vor der Gaststätte

Gleich dort gibt es eine Art Museum, das es an mehreren Plätzen Maltas gibt. „The Malta Experience“ zeigt die Geschichte Maltas in sehr anschaulichen Filmen. Logischerweise geht es in Mdina um „Mdina Experience“. Mehr dazu hier:
https://www.themaltaexperience.com/

Unter dem Museum findet ihr eine tolle ursprüngliche Taverne. Sie lädt mit kühlen Getränken und günstigen Essen ein. Da wir noch kein Mittagessen hatten, nutzen wir die Gelegenheit natürlich. Leider war das Essen kein Gaumenschmaus für uns. An einigen Ecken Maltas merkt man leider den englischen Einschlag in der Küche. Zum Trinken kann man sich aber mal dort sehen lassen.

In der Gaststätte

Rabat

Wir wollten schon immer mal echt Katakomben sehen. Also sind wir gleich zu Fuß von Mdina zu den St. Pauls Katakomben gelaufen. Auf dem Weg dorthin gibt es viele Schilder mit den Hinweis „Catacombs open“ und am Ende ist man ziemlich verwirrt. So sind wir erstmal in der kleinen St. Cataldus Kirche gelandet. Der Eintritt kostet so viel wie ihr für den Erhalt der Kirche spenden wollt. Schaut Sie euch unbedingt an, wenn ihr kaum nachträglich veränderte und sehr gut erhaltene Katakombe sehen wollt. Im Video werdet ihr den Unterschied zu den St. Pauls Katakomben sehen. Sie sind deutlich aufbereiteter als in der St. Cataldus Kirche, was super für ängstliche Menschen ist. Wir mögen es allerdings authentischer und gruseliger. 😉

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