Kos Tag 3: Ausflug nach Kos-City

Kos Tag 3: Ausflug nach Kos-City

Morgens überraschte uns eine geschlossene Wolkendecke und ein angenehme lauer Wind.

Frau pflückt Zitronen von einem Zitronenbaum.
Zitronen an der Bushaltestelle

Dieses super Wetter haben wir für einen Ausflug in die Hauptstadt genutzt.  Nach dem Frühstück auf dem Zimmer packten wir unsere Sachen und zogen los. Sonnenschutz, eine große Flasche Wasser und ein Paar Snacks für Rick sind die wichtigsten Dinge gewesen, die wir gebraucht haben. An der nächstgelegenen Bushaltestelle warteten wir einige Zeit auf den verspäteten Bus. Währendessen klarte der Himmel auf und wir mussten den Tag doch in der gleißenden Sonne verbringen. ☀ Der zu spät kommende Stadtbus nach Kos entpuppte sich als Reisebus. Also gab es keinen ebenerdigen Einstieg, sondern man musste eine Treppe hinauf steigen um zu den Sitzplätzen zu gelangen. Das war für uns nun kein Problem, finde es aber ärgerlich für Eltern mit großen Kinderwägen oder für Rollstuhlfahrer.

Rick und ich machten es uns auf den Sitzen bequem und schauten uns neugierig die typisch mediterrane Landschaft an.

Die Stadt Kos ist in den Äußeren Bereich wenig interessant. Die Altstadt hat dann schon mehr gereizt. Ein uriger, lebendiger Ort durch den bereits sehr viele Touristen wuselten – trotz Nebensaison. Nachdem wir die Altstadt zum Hafen hin durchquert haben, kamen wir zur nüchternen Erkenntnis, dass die Stadt anscheinend nur für Touristen existiert. Zumindest dort wo wir waren, konnte man nur Restaurants und Souvenierläden sehen. Das fanden wir schade, da es für uns so nicht mehr authentisch wirkte. Unsere letzte Reise verschlug uns nach Malta. Dort waren wir mitten unter den Einheimischen und es war einfach mega spannend für uns die vielen kleinen Geschäfte und den Alltag der Locals mitzuerleben. Aber die Stadt Kos hatte in der Hinsicht gar keinen Reiz.

Shopping Passage in der Altstadt von Kos City, Griechenland. Der Himmel ist strahlend blau und die Häuser typisch mediterran.

Zur Mittagszeit wurde es langsam unerträglich heiß.

Wir machten noch schnell einen Geocache an der beeindruckenden Ritterburg. Wir hätten sie uns gerne noch von innen angeschaut, aber leider war die Festung nicht geöffnet. Am Hafen selbst zeigten sich die Auswirkungen des letztens Erdbebens auf Kos. Große Risse und abgesackte Teile des Weges waren zu sehen.  Auch die alte Moschee in der Nähe des Hafens wurde stark beschädigt.

Großer Platz in Kos City, Griechenland mit vielen Restaurants.
Großer Platz in Kos

Als wir durch die Altstadt von Kos zogen, wurden wir unzählige Male von Kellnern der vielen Restaurants angesprochen um uns zum Bleiben zu überreden. Das ist echt total ungewohnt, dass man so direkt angeworben wird. Vom vielen Laufen hatten wir natürlich irgendwann Hunger und besuchten das Restaurant dessen Kellner uns am meisten überzeugt hat. Der ältere Mann ist wirklich ein Meister seiner Kunst. Das Restaurant war die ganze Zeit gut besucht und ständig schaffte er es weitere Leute zum hinsetzen zu bewegen. Ich beneidete ihn für diese Fähigkeit. Wir teilten uns einen Liter Wasser und einen großen Teller mit Gyros, Salat und Pitabrot. Mega lecker. 🥙

Gestärkt machten wir uns wieder auf den Weg zum Hafen um dort mit einen Glasbodenboot zu fahren.

Das Boot durchquerte den Hafen und setzte seinen Weg weiter an der Küste entlang fort um schließlich an einen künstlichen Riff zu halten. Das Riff bestand aus einen untergegangen Schiff und ins Wasser geworfene Betonsperren. Das war natürlich eine richtig coole Sache für die Kinder an Board. Zusätzlich wurden Fische mit Futter angelockt und ein Taucher sorgte für Unterhaltung weil er mit einen Tintenfisch angeschwommen kam, der dann eher wenig begeistert an der Scheibe des Boots klebte und immer wieder grob abgerupft wurde. Also leider genau die Art Tiere vorzuführen, die wir ablehnen….

Taucher schaut zum Fenster des Glasbodenbootes hinein.
Taucher setzt eine Krake an das Fenster des Glasbodenbootes.

Auf dem Rückweg zur Bushaltestelle gönnten wir uns noch einen eiskalten Milchshake 🥤 und erfrischten uns erstmal in unserer Unterkunft mit einer kühlen Dusche. 🚿

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